SUITS.@Armedangels: Make a difference

Martin Höfelers Mission für mehr Nachhaltigkeit im Modebusiness

Martin Höfeler wollte damals alles anders machen. Gerechter. Besser. Ein Slow-Fashion Label wollte er gründen, das mit keinem einzigen Produkt weder der Umwelt noch den Menschen schadet. Eine der größten Herausforderungen, der er sich je gestellt hat. Denn die Bekleidungsindustrie ist eine der dreckigsten auf unserem Planeten. Höfeler erzählt auf dem SUITS. Salon vor über 40 geladenen Gästen aus der Modebranche seine inspirierende Reise auf der Suche nach mehr Nachhaltigkeit.

Vor 13 Jahren gründete Höfeler mit seinem Freund Anton Jurina das Modelabel Armedangels mit keinem geringeren Ziel, als damit die Modewelt zu revolutionieren. Sie wollten coole Bio-Streetwear machen. Sie wollten mit fairen Produkten raus aus der langweiligen Ökoecke. Sie wollten zeigen, dass es auch anders geht, und das haben sie geschafft. Heute ist Armedangels im Mainstream angekommen und zählt zu den erfolgreichsten Eco-Fashion Labels in Deutschland.

Martin Höfeler, der seit 2012 das Unternehmen ohne Anton Jurina weiterführt, erzählt von den Anfängen der Marke. Schnell hat er damals begriffen, welch großen Unterschied schon Kleinigkeiten in der Produktion ausmachen können. Kleinigkeiten, die große Auswirkungen haben und die er bewusst beeinflussen kann. Es geht ihm um die Fragen, wieviel Emissionen bei der Produktion entstehen, ob Chemikalien benutzt werden, wie hoch der Wasserverbrauch ist, welche Arbeitsbedingungen herrschen, wieviel Landfläche genutzt und wieviel Abfall produziert wird. Es geht um die Frage der Gerechtigkeit.

Die Modeindustrie ist groß und wächst rasant. Billigware, Massenprodukte, Wegwerfhaltung. Fast Fashion ist eine Katastrophe für die Umwelt, aber auch für den Menschen. Und weil das so ist, meint Höfeler, könnte die Modeindustrie in Zukunft auch den Unterschied machen. Wenn sie nur will. In dem sie Verantwortung übernimmt und damit einen riesigen impact auf unseren Planeten und für die nachfolgenden Generationen hätte. Wäre Eco und Fair endlich als Fashion-Standard etabliert und hätte dies zum Umdenken der Menschen in ihrem Kaufverhalten geführt, dann hätte Martin Höfeler vielleicht wirklich die Modewelt ein wenig revolutioniert.

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